Home
Hauptmenü
Home
Über uns
Termine
Gallerie
Geschichte
Links
Kontakt
Suche
Login-Formular





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Hier erstellen

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der kath. St-Michaels-Gemeinde Coswig.
Wir möchten Ihnen hier viele nützliche Informationen über unsere Gemeinde anbieten. Sie finden aktuelle Informationen über das Gemeindeleben sowie die Termine der kommenden Veranstaltungen. Dies soll es Ihnen erleichtern, den Weg zu uns zu finden.

 
PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 11 Mai 2007
Vepsergottesdient in Roßlau
Vepsergottesdient in Roßlau (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung)
Drei Kerzen mögen, so sie sich nah sind, ein Licht werfen. "Es gibt viele Glieder, aber nur einen Leib", heißt es in der Lesung aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther, ein Gleichnis über Gaben und Aufgaben in der Gemeinde.

Seit Sonntag, den 28. Janaur, bilden die katholischen Pfarrgemeinden Herz-Jesu Roßlau, St. Michael Coswig und Jakobus der Ältere Zerbst den Gemeindeverbund Roßlau-Coswig-Zerbst. Der Wandel der Struktur wurde mit einem Vespergottesdienst in Roßlau gefeiert. Und anschließend war Sektempfang.

Grundlage des neuen Miteinanders bildet das Pastorale Zukunftsgespräch (PZG), welches der vormalige Magdeburger Bischof Leo Nowak unter dem Motto "Den Aufbruch wagen" ins Leben rief. Im Februar 2004 setzte er das erarbeitete Leitbild der katholischen Kirche für das beginnende 21. Jahrhundert im Bistum Magdeburg in Kraft. Mit Wirkung zum 28. Januar 2007 genehmigte Bischof Gerhard Feige nun die Errichtung des Gemeindeverbundes.


Kein Wandel ohne Krise? Auch in der katholischen Kirche nehmen die Mitgliederzahlen und damit die Finanzen ab. Zudem ist ein Mangel an Priestern zu verzeichnen. So rückt man zusammen und sucht offenbar doch mehr als die Rationalisierung der Struktur.

Im Gottesdienst sprach Generalvikar Raimund Sternal. Es gebe durchaus Sorgen in Bezug auf und Kritik am neuen Weg, sagte er, und leitete den Blick vom Mangel auf die Ziele. "Wer keine Ziele hat, für den ist jeder Weg der falsche". Das Wichtigste sei, so Sternal weiter, die Frage nach der Identität. "Wer sind wir? Was prägt uns? Was ist unsere Vision?" Der Generalvikar findet die Vision im Johannis-Evangelium. Dort ist die Rede von einem "Leben in Fülle". Der Himmel sei keine Vertröstung auf später, sondern auch eine Zusage, ein Prinzip für das Leben. Das solle jeder einzelne bezeugen, indem er das Leben feiere, mit allen Gaben und Aufgaben.

Kerzen wurden danach angezündet, drei Kerzen, drei Gemeinden, ein Licht vielleicht. Der eucharistische Segen beschloss den Vespergottesdienst.

Leiter des Gemeindeverbundes ist nunmehr Pfarrer Hartmut Neuhaus. Der ehemalige Zerbster Pfarrer Ulrich Klytta ist jetzt Kooperator, eine noch umständliche Bezeichnung für den zweiten Seelsorger. Aber katholische Gemeinden haben gemeinhin nur einen Pfarrer, wenn auch mehrere Priester. Für den Roßlauer Gemeindereferent Ralf Knauer erweitert sich der Aufgabenbereich.

Mit dem Gemeindeverbund, so Neuhaus, reagiere man auf einen Wandel, der de facto längst eingetreten sei. Die Strukturen der Volkskirche gehörten der Vergangenheit an. Dennoch wolle man mitten hinein in die Gesellschaft wirken. Roßlau, so Neuhaus weiter, käme zwar eine zentrale Rolle im neuen Gemeindeverbund zu, aber das Gemeindeleben werde nicht zentralisiert.

Betrachtet man die Liste der künftigen Gottesdienste, so scheinen die Wege gerecht verteilt. Die Kirche bleibt also vor Ort. Und die Gemeinden machen mobil?

 

(Quelle Foto und Text: Mitteldeutsche Zeitung) 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11 Mai 2007 )
 
< zurück   weiter >
 
Wer ist Online